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Der Start in die Welt der Sportwetten

Aller Anfang ist schwer, da bilden Sportwetten beileibe keine Ausnahme. Ich weiß noch wie ich vor einigen Jahren zu Sportwetten kam. Mit ein paar Freunden gründeten wir einst eine Kicktipp-Gruppe, in der es darum ging, die Ergebnisse des nächsten Bundesliga Spieltages richtig zu tippen.
Ich war dabei relativ erfolgreich und dachte mir eines Tages:

„Hey, wenn das hier so gut läuft, da kann man sich ja mal beim Sportwetten um richtiges Geld ausprobieren.“

Irgendwann in der Winterpause der damaligen Saison fasste ich schließlich den Entschluss mich bei Tipico anzumelden.

Ich zahlte also 25€ ein und bekam den Bonus noch obendrauf.

 

Und schon habe ich wie wild meine ersten Tipps platziert. Livetipps, kleinere Kombis etc. Ich hatte mich zu dem Zeitpunkt nicht wirklich Schlau gemacht, wie man strategisch am besten vorgeht. Ich orientierte mich nur an Namen, Bauchgefühl und Quoten. Statistiken habe ich mir auch so gut wie nicht angesehen.

Nach 3 Tagen dann die große Ernüchterung, hier und da mal eine kleine Wette gewonnen, aber sonst leider nur verloren. Bankroll Management war zu diesem Zeitpunkt auch noch ein Fremdwort. So kam es wie es kommen musste, ich war Pleite.

Dann dachte ich mir, ich schaue mal nach Tipps und Tricks im Internet, um mich ein wenig zu verbessern.

Ich war dann erst einmal von der ganzen Informationsflut überwältigt und hätte nicht gedacht, dass Sportwetten so komplex sein können.

Das bringt uns zum Thema: „Wetten lernen“

Der Name mag etwas irreführend klingen, aber letztendlich ist Wetten nichts anderes, als ein Fortschreitender Lernprozess. Man lernt nie aus. Alle Begrifflichkeiten und alles weitere grundlagentechnisch wichtige beim Wetten kann man ziemlich schnell verinnerlichen, an der Umsetzung scheitert es am Ende dann aber bei den meisten.

Hier ein paar Punkte, welche essenziell fürs erfolgreiche Wetten sind:

  • Bankroll Management
  • Statistiken lesen und auswerten lernen
  • nur auf einem selbst bekannte Sportarten und Ligen wetten
  • immer Objektiv bleiben, niemals Subjektiv handeln
  • Disziplin, Disziplin und noch mehr Disziplin
  • etwas Glück

Bankroll Management

Fehler Nummer eins vieler Einsteiger ist das nicht anwenden vom Bankroll Management. Dieses möchte ich hier nicht weiter erläutern, da ihr jegliche Erklärungen hier finden könnt.

Statistiken lesen und auswerten lernen

Der zweite Fehler einiger Neulinge ist es, Statistiken keine Beachtung zu schenken. Dabei kann man anhand dieser schon eine erste grobe Einschätzung treffen, inwieweit das Spiel verlaufen kann.

Zum Beispiel kann man anhand der Form der letzten Spiele und der Heim- und Auswärtsstärke abschätzen, ob ein vermeintlicher Favorit seiner Rolle auch gerecht werden kann, oder wie viele Tore im Spiel fallen werden.

Erst wenn man sich ein gutes Bild über ein Aufeinandertreffen gemacht hat, sollte man Wetten platzieren.

Nur auf einem selbst bekannte Sportarten und Ligen wetten

Ganz wichtig ist, dass sich der Tipper auch mit den Spielen auf die er setzt, auskennt.

Tut er das nicht, kann er keine verlässliche Prognose dazu abgeben und verlässt sich womöglich auf sein Bauchgefühl und die angebotenen Quoten der Buchmacher. Das kann Verluste zur Folge haben, welche man leicht vermeiden hätte können.

Immer objektiv bleiben, niemals subjektiv handeln

Fast jeder der Sportwetten betreibt, hat einen Lieblingsclub, Spieler, Fahrer etc., genauso hat jeder eben solche, welche man nicht mag. Und genau auf diese Dinge sollte man als Tipper niemals setzen. Man sollte niemals seinen Lieblingsverein auf seinem Wettschein haben, da die eigene Wahrnehmung uns hier unseren Liebling eindimensional bevorzugen lässt, obwohl die Statistiken dagegen sprechen.

Man sollte also sachlich bleiben und Wetten nur auf einer nüchternen Basis ohne einen solchen Einfluss abgeben.

Disziplin, Disziplin und noch mehr Disziplin

Wie einst unser Bundes-Jogi schon sagte, „Högschde Disziplin“. Ohne diese wird man zu keinem erfolgreichen Sportwetter. Aber was bedeutet beim Wetten Disziplin?

Ganz einfach, halte dich an alle vorangegangenen Tipps und werfe diese nicht über Bord, nur weil man gerade gefrustet ist, weil es einmal nicht so läuft. Genau in solchen Phasen muss man einen kühlen Kopf bewahren und lieber eine Pause einlegen, anstatt auf Pump zu versuchen seinen Verlust wieder zurückzuholen.

Denn genau das hat dann am Ende den gegenteiligen Effekt und lässt uns nur noch mehr Verlust schreiben, da wir keine objektive Sicht auf allerlei Dinge besitzen. Man handelt also aus dem Bauch heraus.

Genauso sollte man an Tagen, an denen das Wettangebot nichts hergibt, was an das eigene Know-How herankommt, lieber nicht Wetten und mal einen Tag aussetzen. Das hilft nicht nur dem Budget sondern auch dem Kopf mal etwas abzuschalten.

Etwas Glück

Natürlich sind Sportwetten ein Glücksspiel, aber den Faktor des Glückes gilt es so klein wie nur möglich zu halten. Mit einer guten Analyse und einer durchdachten Auswahl kann man das sehr gut, dann kann einem nur noch das Pech einen Strich durch die Rechnung machen.